23 May 2018

Das Schuljahr geht dem Ende entgegen: Jetzt ist der Moment, in dem man sich auf den Endspurt vorbereiten muss, aber bei den Kindern macht sich langsam Müdigkeit breit und es fällt ihnen immer schwerer, sich beim Lernen zu konzentrieren.Nach Schulende erwarten uns die heiß ersehnten Ferien, aber auch die leidigen Hausaufgaben für den Sommer.

Nachstehend einige Tipps, um diesen im Leben unserer Kinder wichtigen Aspekt bestmöglich zu meistern.Ganz wichtig ist die richtige Einstellung zum Lernen und zu den Hausaufgaben sowohl der Eltern als auch der Kinder. Aber auch eine gesunde Ernährung unterstützt Körper und Geist.

 

 

Unsere eigene Einstellung zum Lernen beeinflusst die Art und Weise wie wir unseren Kindern dabei beistehen.

 

Stattdessen sollten wir vielmehr versuchen zu verstehen, was die für jedes Kind geeignetsten spezifischen Modalitäten für das Lernen und die Durchführung der Hausaufgaben sind.

 

Der am häufigsten auftretende Fehler ist es, sich an die Stelle des Kindes zu setzen und ihm eine Lernstrategie aufzudrängen oder ihm sogar direkt die Hausaufgaben zu machen.Langfristig wird das zu äußerst kontraproduktiven Ergebnissen führen:Das Kind lernt nicht, mit einer frustrierenden Situation umzugehen und seine eigenen Ressourcen zu nutzen, um sich aus dieser wieder zu befreien.Kinder gelegentlich mit unvollständigen Hausaufgaben oder einem nicht vollkommen verstandenen Argument in die Schule zu schicken, kommt ihrem Verantwortungsbewusstsein zugute, wenn das, was sie gemacht haben, mit großem Einsatz und vollkommener Selbständigkeit konfrontiert wurde.

 

Für eine positive Einstellung gegenüber dem Lernen und den Hausaufgaben bedarf es der richtigen Einstellung, aber auch einer guten Organisation:

  • eine ruhige, dem Lernen vorbehaltene Umgebung ohne Stimulationen, die ablenken können: Haustiere, Mama, die ihrer Hausarbeit nachgeht, eingeschalteter Fernseher oder kleinere Geschwister, die spielen.
  • Prioritäten: erst lernen oder Hausaufgaben erst machen?Im Allgemeinen ist es besser, erst zu lernen, aber die richtige Strategie findet man, wenn man außerschulische Aktivitäten bei der Planung berücksichtigt.
  • • Wichtig ist es, alle 45 Minuten kleine Pausen einzulegen und den natürlichen Aufmerksamkeitszyklen zu folgen.Das hilft, neue Energie zu sammeln, um sich dann voller Entschlossenheit dem nächsten Fach zu widmen und Ablenkungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren.Auch die Vielfalt der Fächer wirkt sich positiv auf die Aufmerksamkeit aus: Wenn das Kind in einem Fach sehr viele Hausaufgaben aufhat, kann es sinnvoll sein, zwischendurch andere Fächer einzuschieben.

 

Die korrekte Ernährung – vor allem am Morgen – wirkt sich sehr positiv auf die Lernfähigkeit von Kindern aus.

 

Tatsächlich ist nur wenigen Menschen bewusst, wie wichtig eine korrekte Ernährung für das Lernen und die Aufnahmefähigkeit allgemein ist.Unser Körper benötigt viele verschiedene Substanzen: Zum Erhalt effizienter Ergebnisse müssen Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien harmonisch und proportional ausgewogen in unserem Ernährungsplan vertreten sein.

Hunderte von Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass sich eine korrekte Ernährung, insbesondere am Morgen, auf das Lernverhalten von Kindern auswirkt. Das Frühstück sollte immer komplett sein: Obst, Milch oder Joghurt mit Getreide (Müsli mit Haferflocken) oder Brot (besser Vollkornbrot) mit Honig oder Konfitüre.Aber auch eine Portion an Proteinen sollte nicht fehlen: ein Ei (vielleicht als Rührei oder gekocht), zwei Scheiben Schinken, ein Stück Käse, die man abwechseln kann. Auf diese Weise kann man dann beim Mittagessen verstärkt auf Kohlenhydrate setzen!
Als Snack am Morgen und Nachmittag sind Obst oder ein Schinkenbrötchen, ein Joghurt, ein Fruchteis aus der Eisdiele oder ein Frappé eine schmackhafte und gesunde Wahl.
Ein letzter Tipp?Verzichten Sie auf Trash-Food!Die Gesundheit Ihrer Kinder wird es Ihnen danken.